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SUMMARY:Vater* sein ... Eine Leerstelle in der pädagogischen Arbeit mit Jungen* und Männern*
LOCATION:Jugendhaus "Wartburg" Görlitz
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:<h3>Worum geht`s?</h3><p>Vater* sein scheint für viele Jungen* aber auch fü
 r Pädagog*innen oft weit entfernt zu sein. Dennoch hat Vaterschaft eine gro
 ße gesellschaftliche Relevanz und Brisanz. Brisant ist die Frage, inwieweit
  Väter* bei Themen wie Erziehung oder Sorgeberechtigung mitentscheiden könn
 en. Neben der rechtlichen Ebene liegt die gesellschaftliche Ebene mit entsp
 rechenden Erwartungen an Vaterschaft, Familie und Verantwortung.<br /> Wird
  es Vätern* zugetraut, dass sie sich um die Kinder kümmern, die Kleidungsgr
 ößen ihrer Kinder im Kopf haben, kurz: Werden Väter* von pädagogischen Fach
 kräften eingebunden? Oder anders gefragt: Wie können wir als pädagogische F
 achkräfte Väter* besser einbinden?<br /> Mit diesen Themen sind Väter* konf
 rontiert und mit diesen Themen setzen sich Jungen* auseinander, wenn sie ih
 re Männlichkeiten entwickeln. Verdient ein guter Vater* viel Geld für die F
 amilie oder verbringt er viel Zeit mit seinen Kindern? Wie prägen die eigen
 en Erfahrungen das Väter*bild  und wie beeinflussen sie die Beziehung zum e
 igenen Kind? Welche Bedeutung spielt Männlichkeit und Männlichkeitsbilder i
 n diesem Zusammenhang?<br /> Und letztendlich: Wie erreiche ich Jungen* und
  Väter* in der eigenen pädagogischen Praxis? Dieser Fachtag nimmt die Junge
 n*- und  Väter*perspektive in den Blick. Wir finden gemeinsam Antworten, di
 e praktisches, selbstreflektierendes und herausforderndes Arbeiten möglich 
 machen. Herzlich eingeladen sind Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und
  angrenzender pädagogischer Felder, so wie Studierende.</p><h3>Vortrag &amp
 ; Workshop 1: Men Who Care</h3><p>Men who Care: Was brauchen sie – und was 
 nicht? Das Väter*bild verändert sich rasant. Für viele Männer heute gehört 
 es zum Selbstverständnis – oder zumindest zum guten Ton – aktive Vaterschaf
 t zu leben. Dabei stellen sich mindestens drei Fragen: Was heißt das überha
 upt, „involvierte  Vaterschaft“? Welchen Männern fällt sie leichter, welche
 n schwerer? Und welche Rahmenbedingungen sind dafür hilfreich?</p><p>Leiter
 : Markus Theunert (Leiter des nationalen Programms MenCare Schweiz und Gene
 ralsekretär von Männer.ch) Er reflektiert die heutige Situation der Väter s
 owohl auf  psychologischer wie auch auf politischer Ebene.</p><h3>Workshop 
 2 „Daddy be cool - wenn ich einmal Vater bin“</h3><p>Projektvorstellung mit
  der Perspektive von teilnehmenden Vätern* im Projekt. Laut Jugendstudien (
 Shell 2015/Sinus 2016) und Evaluierung des Boys Day (2012-2017 an der Frank
 furt University of Applied Sciences) können sich Jungen* durchaus eine Vate
 rschaft in ihrem Lebensverlauf vorstellen.  Diese Vorstellungen kollidieren
  jedoch mit den tatsächlichen Anforderungen einer sich verändernden Gesells
 chaft. Projektvorstellung und Ergebnisse eines Jungen*projektes zur aktiven
  Vaterschaft und Familienarbeit mit Methodenvorstellung unter der Einbezieh
 ung von teilnehmenden Vätern*.</p><p>Leiter: Marc Melcher (Diplom Pädagoge,
  Leiter Fokus Jungen · Fachstelle für Jungenarbeit Hessen)</p><h3>Workshop 
 3 "Väter* in der eigenen Arbeit erreichen"</h3><p>Meine langjährige Berufsp
 raxis im Bereich der Arbeit mit Paaren - auch im Kontext familiengerichtlic
 her Verfahren - hat mich gelehrt, wie notwendig es ist, ein oft noch sehr t
 radiertes Rollenbild beider Geschlechter deutlich zu machen und damit Verst
 ändnis füreinander zu schaffen. Immer jedoch ist die gegenseitige Würdigung
  der jeweiligen Besonderheiten von Mann und Frau die Basis für ein aufeinan
 der Zugehen. Ich lade Sie ein, mit mir über Wege und Möglichkeiten im Works
 hop zu disktuieren, damit es gut gelingen kann, Väter* als gleichberechtigt
 e Elternteile mit einzubeziehen.</p><p>Leiterin: Petra Eichler (Supervisori
 n)</p>
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